Zur Ausstellung Walter Sturm

im Rudolf Steiner-Haus Freiburg

Nach dem Totengedenken für Walter Sturm bei der Jahresversammlung am 5. Mai 2018, bei dem ein Bild von ihm aufgestellt war, fragten verschiedenen Menschen, ob man im Rudolf Steiner-Haus mehr von seinem künstlerischen Werk zeigen könnte. Damit war die Idee für eine Ausstellung geboren, die nun von Anfang November 2018 bis Ende Februar 2019 hängen wird.

Walter Sturm konnte seine Begeisterung für die Malerei über Jahrzehnte nur als Ausstel-lungsbesucher pflegen; während dieser Zeit hatte die Freundschaft mit Walter Wohlschlegel, Freund von Julius Bissier, einen besonderen Einfluss auf ihn. Seine eigene Vita als Maler begann für Walter Sturm erst im fortgeschrittenen Alter mit dem Rückzug von seiner beruflichen Tätigkeit, als er im Jahr 2000 eine professionelle Ausbildung bei Paul Pollock aufnahm.

Aus den darauffolgenden 16 Jahren seines intensiven und produktiven Schaffens im eigenen Atelier wurden für das Rudolf Steiner-Haus einige Werke ausgewählt, darunter das Triptychon (in der Eingangshalle), das 2006 mit dem 1. Preis der Kunstmesse „Art Mondial“ ausgezeichnet wurde.

Der beeindruckende Umfang der Arbeiten wird deutlich, wenn man auf die Website von Walter Sturm schaut: Hier sind weit mehr als 1000 Bilder mit Fotografien katalogisiert.

Vieles wurde in den letzten Jahren schon verkauft, aber immer noch besteht ein reicher Fundus, der bei Frau Offermanns eingesehen werden kann. Der Erlös aus Verkäufen ist für die „Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe“ und für die „Zukunftsstiftung Landwirtschaft“, Bochum, bestimmt.

Am Samstag, den 12. Jan. 2019, und Samstag, den 2. Feb. 2019, werden die Ausstellungsräume im Rudolf Steiner-Haus von 12 – 16 Uhr zur Besichtigung geöffnet sein.

Annegret Holland